Anne Frank Steckbrief

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Anne Frank war ein jüdisches deutsches Mädchen, das 1934 mit seinen Eltern in die Niederlande auswanderte. Anne Franks in ihrem postum veröffentlichten Tagebuch festgehaltenes Schicksal als Emigrantin, die in den seit 1940 deutschbesetzten Niederlanden versteckt wurde und 1945 im KZ umkam, gehört zu den berühmtesten persönlichen Zeugnissen aus der Zeit des NS-Unrechts.

 

Fakten im Überblick

Name: Frank
Vorname: Annelies Marie, genannt „Anne“
geboren am: 12. Juni 1929
gestorben im: März 1945
Land: Deutschland
Beruf: Autorin

Frankfurter Kindheit

– 12.6.1929: geboren in Frankfurt/M. als Tochter des gutbürgerlich-liberaljüdischen Ehepaars Edith Frank-Holländer (1900-1945) und Otto Heinrich Frank (1889-1980). Annes ältere Schwester hieß Margot (1926-1945).
– wohlbehütete Kindheit im Frankfurter Stadtteil Dornbusch.

Amsterdamer Jahre

– Februar 1934: Umzug in den Amsterdamer Stadtteil Rivierenbuurt, einem Zufluchtsort für viele geflohene jüdische Deutsche. In Amsterdam war Annes Vater als Filial-Geschäftsführer des deutschen Unternehmens Opekta tätig. 1938 wurde er Co-Gründer einer Gewürz-Firma.
– Anne war Schülerin einer Amsterdamer Montessori-Schule.
– Mai 1940: Beginn der deutschen Besatzungszeit; Juden wurden zunehmend Restriktionen unterworfen.
– 12.6.1942 Anne Frank begann an ihrem 13. Geburtstag ihr Tagebuch auf Niederländisch zu schreiben.
– Juli 1942: Nachdem Annes Schwester Margot von den Deutschen aufgefordert wurde, sich zur Deportation zu melden, verbarg sich die Familie in einer vorher als Versteck eingerichteten Kleinwohnung im Hinterhaus („Achterhuis“) von Franks Firma in der Prinsengracht. Für die konspirative Absicherung des Verstecks hatte Otto Frank Freunde gewinnen können. Wenig später kamen vier weitere befreundete Juden in das 50 qm große Versteck. Die Lebensverhältnisse der acht auf engem Raum Untertauchten waren schwierig. In den nächsten zwei Jahren hielt Anne Frank diese Situation und ihre Reflexionen schriftlich fest.

Denunziation und KZ

– 4. 8. 1944: Möglicherweise aufgrund einer Denunziation wurde das Versteck von der Gestapo und Ordnungspolizei entdeckt und die Familie festgenommen. Miep Gies, eine der Helferinnen der Familie Frank, gelang es, die Aufzeichnungen von Anne Frank zu sichern.
– 1.8. 1944: Letzter Eintrag im Tagebuch.
– 6. 8. 1944: Einlieferung ins KZ Westerbork.
– 3.9.1 1944: Abtransport ins KZ Auschwitz.
– 28. 10. 1944: Zusammen mit Schwester Margot Abtransport ins KZ Bergen-Belsen.
– März 1945: Tod in Bergen-Belsen; mögliche Todesursache: Typhus.

Nachruhm

– 1947: Veröffentlichung des Tagebuchs („Het Achterhuis“) durch Otto Frank, der als Einziger seiner Familie den Holocaust überlebt hat.
– 1950: Die dritte Version des nicht zuletzt wegen seiner literarischen Qualität gelobten Tagebuchs wird zum Welterfolg.
– 1960: Einweihung der Gedenkstätte Anne-Frank-Haus in der Amsterdamer Prinsengracht.

 

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(Beitrag aktualisiert am 15. Oktober 2018)

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