Erich Kästner Steckbrief

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Erich Kästner gilt als einer der einflussreichsten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Seine Werke umfassen zahlreiche Thematiken und bringen bis heute bekannte Figuren hervor. Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki äußert sich zu den Werken Kästners einst äußerst lobenswert, indem er das Spiel Kästners mit den vertauschten Rollen positiv hervorhob. Vor allem aber waren es die Kinder- und Jugendbücher, die Erich Kästner bekannt machten und seinen Namen bis heute in den Regalen der Belletristik rechtfertigt. Zu seinen bekanntesten Werken zähle Kinderbücher wie „Emil und die Detektive“, „das fliegende Klassenzimmer“ oder auch das Werk „Das doppelte Lottchen“.

Fakten im Überblick

Vorname: Erich
Name: Kästner
geboren: am 23. Februar 1899 in Dresden
gestorben: am 29. Juli 1974 in München
Geschlecht: männlich
Land: Deutschland
Beruf: Publizist, Drehbuchautor, Schriftsteller

Frühe Kindheit und Jugend

  • Kindheit in einer kleinbürgerlichen Familie mit entsprechenden Verhältnissen in Dresden
  • der Vater Erich Kästners war Sattlermeister, seine Mutter arbeitete als Dienstmädchen, Heimarbeiterin und später schließlich als Friseurin
  • Kästners Kindheit verarbeitet er autobiografisch im Werk „Als ich ein kleiner Junge war“
  • Kritiker gehen davon aus, dass sich auch in seinem Buch „Das fliegende Klassenzimmer“ Details seiner Kindheit wiederfinden lassen
  • ab 1917 wurde er zum Militärdienst einberufen und absolvierte dort eine Ausbildung

Die Karriere des Schriftstellers

  • ab 1919 begann er ein Studium in Leipzig (Studium der Geschichte, Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaften)
  • während seiner Jugend und dem Studium übernahm der junge Erich Kästner häufig Nebenjobs, da er finanziell eher schwach aufgestellt war und nur so seinen Lebensunterhalt finanzieren konnte
  • Ende der 1920er Jahre veröffentlichte er Texte in der Neuen Leipziger Zeitung Später folgten Veröffentlichungen unter zahlreichen Pseudonymen (zu den bekanntesten gehören „Peter Flint“ und „Robert Neuner“)

Der Kinderbuchautor in der Nachkriegszeit

  • nach dem Zweiten Weltkrieg widmete sich Kästner vor allem dem literarischen Kabarett
  • in dieser Zeit entstand auch sein Kinderbuch „Konferenz der Tiere“
  • in den folgenden Jahren machte ihn der zunehmende Alkoholismus zu schaffen
  • in den 1950er und 1960er und der gesamten Nachkriegszeit veröffentlichte er immer weniger Werke, sodass er schließlich den Anschluss verlor
  • folglich wurde Erich Kästner vor allem als Kinderbuchautor wahrgenommen
  • in diesem Genre verzeichnete er die meisten Erfolge und so wurden seine Bücher bis heute in zahlreiche Sprachen übersetzt und weltweit veröffentlicht

Privatleben

  • Kästner war nie verheiratet
  • der Autor hatte zahlreiche Affären und Beziehungen
  • 1957 wurde sein Sohn Thomas geboren
  • Mitte der 1960 zog er sich völlig aus der Literaturwelt zurück
  • vor seinem Tod genehmigte der Autor das „Erich Kästner Kinderdorf“ nach ihm zu benennen

 

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(Beitrag aktualisiert am 15. Oktober 2018)

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