Johannes Gutenberg Steckbrief

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Johannes Gensfleisch genannt Gutenberg ist der Erfinder des modernen Buchdrucks und der Druckerpresse. Er war es, der als erster bewegliche Lettern aus Metall und ölhaltige schwarze Druckerfarbe benutzte. Sein Hauptwerk, die „Gutenberg-Bibel“, die um 1454 entstand, machte ihn berühmt und revolutionierte die Buchproduktion und das gesamte Druckereiwesen. Über sein Leben weiß man nur weniges genau, das meiste ist Spekulation.

 

Geburt, Kindheit und frühe Jahre

  • man legte es später auf 1400 fest, es kann auch ein paar Jahre früher oder später liegen
  • der Vater war ein reicher Kaufmann und Patrizier aus Mainz
  • seine Mutter dessen zweite Frau Else Wylich
  • er hatte zwei Halbgeschwister
  • später lebte die Familie in Eltville
  • ab 1420 nannte sie sich Gensfleisch „zum Gutenberg“ vermutlich nach einem ihnen gehörenden Gutshof
  • welche Ausbildung Gutenberg genoss ist nicht bekannt
  • man weiß auch nicht, ob er ein Studium absolvierte
  • wahrscheinlich ist, dass er die Klosterschule besuchte
  • von 1434 bis 1444 scheint er in Straßburg gelebt zu haben

Das Berufsleben

  • in Straßburg hatte Gutenberg zuerst eine Manufaktur, in der sogenannte Pilgerspiegel hergestellt wurden
  • das waren Heiligenbilder zur Erbauung frommer Pilger
  • dass Gutenberg sich später mit der Herstellung von Büchern beschäftigte, weiß man unter anderem aus Dokumenten der Stadt Mainz aus dem Jahr 1449d
  • damals erhielt Gutenberg einen Kredit zum Aufbau einer Druckerwerkstatt von einem Vetter und einen weiteren von einem Mainzer Kaufmann
  • um 1450 herum begann Gutenberg mit dem Satz und Druck von Büchern, Kalendern und Kleindrucken und 1454 erschien die weltberühmte Gutenbergbibelum das Jahr 1455 herum verlor Gutenberg seine Druckerei in Mainz nach einem Prozess an einen seiner Gläubiger, den Kaufmann Johannes Fust
  • er baute aber eine neue auf, nachdem er an seinem Geburtsort den Hof zu Gutenberg zurückgekehrt war

Gesellschaftsleben und Tod

  • im Jahr 1462 musste Gutenberg die Stadt Mainz verlassen
  • 1465 kam er wieder zurück und Adolf II. von Nassau, Erzbischof zu Mainz macht ihn zum Hofedelmann
  • er wird in die Hofhaltung aufgenommen und erhält Kleidung, Wein, Korn und Lohn
  • im Februar des Jahres 1468 stirbt Gutenberg
  • ein genaues Sterbedatum ist nicht belegt
  • vermutlich wurde er in der Mainzer Franziskanerkirche begraben, die im 18.Jahrhundert abgerissen wurde
  • der Ort seiner Grabstätte ist unbekannt
  • es gibt einige Gemälde, die Gutenberg darstellen sollen
  • aber trotzdem ist mehr als fraglich, ob er wirklich so ausgesehen hat

 

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(Beitrag aktualisiert am 15. Oktober 2018)

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